Unsere Friedhöfe

Unser Friedhofsverband besteht aus 22 Friedhöfen. Nachfolgend finden Sie hierzu die Kontaktdaten sowie Informationen zu den Grabarten und weiteren Besonderheiten auf dem jeweiligen Friedhof:

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Ev. Friedhof Attendorn

St. Ursula-Straße
57439 Attendorn
02722/25 79

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Urnengemeinschaftsfeld 

Beschreibung

Der Friedhof hat eine Gesamtfläche von 4.628 m². Er liegt auf einem in drei sanft abfallenden Flä­chen eingeteilten Gelände direkt neben dem St.-Barbara-Krankenhaus (Rhön-Klinikum). Das Friedhofsgelände wird durch einen alten Baumbestand geprägt, bestehend aus einer Lindenallee am Hauptweg und einer Eiche. Die hohen Bäume sorgen an heißen Sommertagen für ein an­ge­nehmes und schattiges Klima.


Dem Besucher fällt beim Betreten des Friedhofs sofort die Gedenkstätte des ersten evangeli­schen Pfarrers in Attendorn auf. Links neben dem Eingang befindet sich eine Stahlglocke, die im Septem­ber 1995 aus dem Turm der Erlöserkirche Attendorn entnommen wurde.

Der Friedhof besitzt einen altkatholischen und einen privaten Teil, auf dem noch einige Bestat­tungsrechte der Familie Frey existieren. In den Jahren 2012 bis einschließlich 2014 erhielt der Friedhof ein komplett neues Erscheinungsbild. Die Gehwege wurden befestigt und mit Pflastersteinen ausgestattet. Die Treppenaufgänge und Geländer wurden erneuert. Aus Sicherheitsgründen entfernte man die bis zu 38 m hohen Fichten und schnitt alle Linden auf ihre ursprünglichen Kappungen zurück. Es folgte die Aufstellung neuer Wasserstellen und die Renovierung der Zäune.

Eine bauliche Veränderung erfolgte außerdem, um einen barrierefreien Zugang zum Friedhof zu ermöglichen. Heute sind mehr als zwei Drittel des Friedhofsgeländes behindertengerecht gestaltet.

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Ev. Friedhof Finnentrop

Ahornstraße / Bamenohler Straße
57413 Finnentrop
02721/72 96

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Gemeinschaftsfeld als Sargbeisetzung (grüne Wiese mit ebenerdig aufgelegter Namensplatte), Gemeinschaftsfeld für Urnen (mit Randsteinen eingefasst und mit bodenbedeckenden Pflanzen bepflanzt, zusätzlich mit ei­ner ebenerdig aufgelegten Namensplatte)

Beschreibung

Der Friedhof verfügt über eine Gesamtfläche von 6.272 m². Er liegt in einem steilen Hanggelände. Die einzelnen Grabreihen sind als Terrassen angelegt. Die Grabstätten sind über Treppenauf­gänge und Rasenwege erreichbar, die an den Fußenden der Grabstätten vorbeiführen.
Der Friedhof besteht aus zwei Bereichen unterschiedlichen Alters. Der alte Teil besticht durch die Mauern, die als Hangstützen angelegt wurden. Im neueren Teil werden die einzelnen Terrassen lediglich durch mit Bodendeckern bepflanzte Böschungen getrennt.

Die Besonderheiten dieses Friedhofs sind zum einen die ökologisch angelegte Anlage mit nur sehr wenigen versiegelten Oberflächen und zum anderen die einzelnen Grabstätten, die lediglich durch Natursteintrittplatten als Grabstättentrennung zu erkennen sind.

Das Wegesystem beschränkt sich ausschließlich auf befestigte Treppenaufgänge und Rasen­wege. Die gärtnerische Pflege der Anlage erfolgt durch ehrenamtliche Helfer sowie durch einen geringfügig beschäftigten Gärtner. Der Grabaushub wird von den Mitarbeitern des Friedhofsverbands durchgeführt. Auf dem Friedhof finden jährlich etwa 12 Bestattungen statt.

 

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Ev. Friedhof Herscheid

Oberdorfstraße
58849 Herscheid
02357/22 46

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Gemeinschaftsfeld als Sargbeisetzung (grüne Wiese mit ebenerdig aufgelegter Namensplatte), Gemeinschaftsfeld für Urnen (grüne Wiese mit ebenerdig aufgelegter Namensplatte), Urnenbeisetzung im Kolumbarium

Beschreibung

Der Friedhof in Herscheid ist der einzige Friedhof im Ort (Monopolfriedhof). Auf ihm werden die Bürgerinnen und Bürger aller Konfessionen bestattet.
Der Friedhof liegt auf einem sanft abfallenden, sonnig gelegenen Wiesengelände. In un­mittelbarer Nachbarschaft befinden sich das Rathaus, der evangelische Kindergarten und das Se­niorenwohnheim.

Auffallend sind der schlichte und einfache Gebäudekomplex der Friedhofskapelle (in Kalksand­steinbauweise ausgeführt) sowie die schöne Birkenallee am Hauptweg. Das Wegesystem ist groß­zügig angelegt und besteht aus Teer- und Rasenwegen.

Einzigartig im Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg ist die Kolumbarienanlage für Urnenbei­setzungen. Sie befindet sich direkt an der Friedhofskapelle als Urnenwand; mehrere kleinere Ein­zelgebäude sind neben der Friedhofskapelle kreisförmig um ein Hügelbeet angeordnet.
Im unteren Friedhofsbereich finden die Besucher auch ein Ehrenmal mit Kriegsgräbern zum Gedenken an die gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege.

Die gärtnerische Pflege der Anlage erfolgt durch das Personal des Ev. Friedhofsverbandes Lüden­scheid-Plettenberg. Für Fragen der Grabpflege und Grabgestaltung steht Ihnen unser Gärtnermeister, Herr Bernd Kligge, unter der Telefonnummer 0160/989 475 85 zur Verfügung. Termine können gerne nach Vereinbarung stattfinden. Auf dem Friedhof werden jährlich etwa 70 Bestattungen durchgeführt.

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Ev. Friedhof Hohenlimburg-Elsey

Im Niederfeld 19 und Esserstraße
58119 Hagen
02334/48 78

Grabarten

Reihengrab, mehrstelliges Wahlgrab, Rasengemeinschaftsgrab ohne Pflegeverpflichtung, Wahlgemeinschaftsgrab mit Pflege durch den Friedhofsträger, Urnenreihengrab, mehrstelliges Urnenwahlgrab, Urnenrasengemeinschaftsgrab ohne Pflegeverpflichtung, im Wahlgemeinschaftsgrab für Urnen mit Pflege durch den Friedhofsträger, Urnenkolumbarium ohne Pflegeverpflichtung

Beschreibung

In Hohenlimburg gibt es zwei evangelisch-lutherische Friedhöfe: den Friedhof "Im Niederfeld" und den Friedhof "Esserstraße". Insgesamt haben beide Friedhöfe zusammen eine Fläche von über 5,2 Hektar und beherbergen derzeit knapp 5.800 Grabstätten. Die gemeinsame Friedhofskapelle bietet Platz für 80 bis 100 Trauergäste und befindet sich auf dem Friedhof "Im Niederfeld".

Auf beiden Friedhöfen werden sowohl klassische Erdbeisetzungen als auch fast alle Arten von Urnenbeisetzungen angeboten. In Elsey sorgen insgesamt vier Mitarbeiter für die Belange der Friedhofsnutzer und -besucher: Drei Mitarbeiter arbeiten im gärtnerischen Bereich auf den Friedhöfen und ein Mitarbeiter steht den Menschen in der Verwaltung im Beratungsbüro am Niederfeld zur Verfügung.

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Ev. Friedhof Lennestadt-Altenhundem

Lindensiepen
57368 Lennestadt
02723/600 11

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Gemeinschaftsfeld für Urnen (Wiese mit aufgelegter Namensplatte), Gemeinschaftsfeld für Erdbestattungen (Wiese mit aufgelegter Namensplatte), Baumfeld für Urnen (mit Namensschild)

Beschreibung

Der Friedhof liegt unterhalb eines Waldes und direkt oberhalb der evangelischen Kirche in Lenne­stadt-Altenhundem. Die 8.883 m² große Friedhofsfläche besteht aus einem älteren Bereich, in dem die Grabstätten mit Mauern eingefasst sind, sowie einem jüngeren terrassierten Bereich, der durch einen breiten, mit Betonsteinen gepflasterten Hauptweg erschlossen ist. Außer diesem Hauptweg befinden sich auf dem Friedhof ausschließlich Schotter- und Rasenwege.

Beim Betreten des Friedhofs fällt sofort der Blick auf den Ehrenfriedhof, auf dem die Gefallenen beider Weltkriege bestattet sind.
Die Pflege des Friedhofs wird durch Herrn Peter Sondermann und eine Aushilfskraft gewährleis­tet. Die Bestattungsarbeiten werden von dem Gartenbaubetrieb Peters aus Finnentrop durchge­führt. Auf dem Friedhof werden jährlich etwa 12 bis 14 Bestattungen durchgeführt.

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Ev. Friedhof Lüdenscheid Brügge

Am Röttgen
58515 Lüdenscheid
02351/66 18 88

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Gemeinschaftsfeld für Urnen (grüne Wiese mit Gemeinschaftsgrabmal), Gemeinschaftsfeld für Sargbestattungen (grüne Wiese mit Gemeinschaftsgrabmal)

Beschreibung

Der Friedhof liegt auf einem sonnigen Südhang. Er hat eine Fläche von 19.165 m². Aufgrund sei­ner Hanglage ist er in Terrassen unterteilt. Der Friedhof umfasst drei unterschiedliche Bereiche. Der älteste Teil besteht aus Grabstätten, die in Mauern unterschiedlichster Art und Qualität eingefasst wurden. Diese Mauern dienten in der Vergangenheit zur Abstützung des Hanges und zur Begradigung der Grabflächen.

Der mittlere und der neuere Teil des Friedhofs bestehen aus abgeböschten Terrassen. Das typische Erschei­nungsbild ergibt sich aus den vielen langen Treppenaufgängen und den quer zum Hang verlaufen­den Rasenwegen auf den Terrassen. Die Pflege des Friedhofs wurde ab 2002 von der Gartengruppe des Ev. Friedhofsverban­des übernommen. Seit der Übernahme des Friedhofs durch den Ev. Friedhofsverband im Jahr 2002 sind viele Maßnahmen zur Verbesserung der Attraktivität des Friedhofs ergriffen worden.

Das Wegesystem sowie die Treppenaufgänge und Geländer wurden erneuert. Der Pflanzenschnitt und die Pflege wurden so weit ausgebaut und intensiviert, dass eine deutliche Verbesserung von unseren Friedhofsnutzern bestätigt wird. Auf dem Friedhof werden jährlich ca. 20 Bestattungen durchgeführt.

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Ev. Friedhof Lüdenscheid Brüninghausen

Friedhofsweg (Feuerwehr, Platehofstr. 30, dann den Berg hochfahren)
58513 Lüdenscheid
02351/66 18 88

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Gemeinschaftsfeld für Urnen (mit Bodendeckern bepflanzte Fläche und Namenszug auf ei­ner Gedenkplatte), Gemeinschaftsfeld für Erdbestattungen (mit Bodendeckern bepflanzte Fläche und Namens­zug auf einer Gedenkplatte), Urnenkammer (Kolumbarium) 

Beschreibung

Der Friedhof liegt in einem Wald, der das Gelände von drei Seiten umgibt. Die 16.676 m² große Fried­hofsfläche besteht aus einem im mittleren und unteren Bereich steilen Hanggelände. Im obe­ren Bereich, in der Nähe der Friedhofskapelle, ist das Gelände etwas flacher und für die Fried­hofs­nutzer einfacher zu begehen. Auf dem Friedhof befinden sich ausschließlich Schotter- und Rasen­wege. Für die Pflege- und Bestattungsarbeiten sorgen unsere Gärtner. Auf dem Friedhof werden jährlich 20 bis25 Bestattungen durchgeführt.

Ihr Ansprechpartner in Fragen der Friedhofspflege, Grabgestaltung und Bepflanzung ist Herr Dirk Brückner, Telefon 0160/88 917 54. Er ist erreichbar von Mo–Fr, von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr. Termine erfolgen gerne nach Vereinbarung

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Ev. Friedhof Lüdenscheid Mathildenstraße

Mathildenstraße
58507 Lüdenscheid
02351/66 18 88

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Gemeinschaftsfeld

Beschreibung

Der Friedhof Mathildenstraße ist der älteste Friedhof in Lüdenscheid. Er wurde Mitte des 19. Jahr­hunderts mit einer Fläche von 64.103 m² angelegt.
Das Wegesystem besteht aus Asphalt- und Rasenschotterwegen. Die Hauptwege sind mit Laub­baumalleen eingefasst, die in erster Linie das Gesamtbild des Friedhofs prägen. Alle Familien­grabstätten sind mit Mauern eingefasst, die ursprünglich auf den Mauerkronen mit schmiedeeiser­nen Zäunen versehen waren. Diese Zäune sind in den beiden großen Weltkriegen allerdings dem Rohstoffmangel zum Opfer gefallen und entfernt worden.

Das interessanteste Bauwerk des Friedhofs ist das Selve-Mausoleum. Es ist das auffälligste Grabmal in Lüdenscheid und im vom Neubarock beeinflussten Jugendstil um 1909 errichtet worden. Im Jahre 1988 sind die Eigentumsrechte für das Mausoleum von der Familie Selve an den Friedhofsträger übertragen worden. Einige Büsten von Familienmitgliedern sind zurzeit als Leih­gabe im Museum der Stadt Lüdenscheid anlässlich einer Ausstellung über die Familie Selve zu besichtigen. Die gärtnerische Pflege der Anlage erfolgt durch eigene Mitarbeiter und ein Gartenteam der Märkischen Werkstätten des Ev. Johanneswerkes. Auf dem alten Friedhof finden jährlich noch ca. 90 Bestattungen statt.

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Ev. Friedhof Lüdenscheid Oberrahmede

Dannenbergstraße
58513 Lüdenscheid
02351/523 24

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Urnenreihengrab, Urnenreihengemeinschaftsgrab, Erdreihengemeinschaftsgrab

Beschreibung

Der Friedhof misst eine Gesamtfläche von 17.593 m² und besteht aus einem älteren und einem jüngeren Teil. Der ältere Friedhofsteil wird von zwei sich kreuzenden Lindenalleen geprägt, die an warmen Sommertagen ein angenehmes Klima auf dem Friedhof erzeugen und im Frühjahr zahlreiche Nistgelegenheiten für unsere heimische Vogelwelt bieten. Das Wegesystem besteht hauptsächlich aus Asphalt- und Betonpflaster, einige Nebenwege sind als Schotterrasenwege angelegt. Jährlich werden auf diesem Friedhof etwa 50 Bestattungen durchgeführt. Der Friedhof wird schon in der zweiten Generation von der Gärtnerei Jörn Genster bewirtschaftet und befindet sich in einem gut gepflegten Zustand.

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Ev. Friedhof Lüdenscheid Wehberg

Dammstraße 2
58507 Lüdenscheid
02351/66 18 88

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Gemeinschaftsfeld

Beschreibung

Der Friedhof Wehberg wurde im Jahre 1916 eröffnet. Der Grundriss mit seinen 128.148 m² geht zurück auf einen prämierten Landschaftsplanungswett­bewerb. Der Entwurf des Siegers dieses Wettbewerbs wurde vollinhaltlich umgesetzt. Auffällig am Grundriss ist die Gestaltung im Stile einer Kathedrale. In späteren Jahren wurde ein Teilbereich des Friedhofs an die Stadt Lüdenscheid verpachtet, damit die Stadtverwaltung auch im Innenstadtbereich einen Kommunalfriedhof vorhalten kann. Die gärtnerische Pflege der Anlage erfolgt durch eigene Mitarbeiter. Auf dem Friedhof finden jährlich ca. 350 Bestattungen statt.

Der jetzige Kapellenbereich mit der Verwaltung und den Abschieds­räumen wurde in den 80er-Jahren gebaut und 1982 eingeweiht. Die Kapelle wird durch einen Vorhof betreten, dieser schirmt den Besucher vor störenden Umgebungsgeräuschen ab und bietet Raum zur Sammlung der Gedanken. Die Kapelle selbst ist ein Raum, der aus zwei Körpern besteht: einem Würfel und einer Pyramide. Die Dachkonstruktion ist zur Ost- und Südseite durch Fenster aufgebrochen und sorgt auch bei bedecktem Wetter für ausreichenden Lichteinfall.

Das Kunstwerk des auferstandenen Christus ist der Fokus, auf den die gesamte Architektur ausgerichtet ist. Es stammt von dem Darmstädter Künstler Helmut Lander. Einzigartig ist die Nacktheit, mit der Christus dargestellt wird. Sie soll das Höchstmaß an Verachtung darstellen, mit der Jesus behandelt wurde. Trotz aller Schmach und dem Tod zeugt dieses Bildnis von der Auferstehung, da Christus sich aus seinem Grabhügel erhebt. Der Verstorbene wird, vom Betrachter aus links, aufgebahrt und der Pfarrer steht auf der rechten Seite. Somit ist der auferstandene Christus der Mittelpunkt der Verkündigung. Der Besucher verlässt die Kapelle durch ein großes Tor in der Seitenwand, und beim Betreten des Friedhofs bietet sich ihm ein weiträumiges Panorama mit einer doppelreihigen Lindenallee. Der Besucher befindet sich unmittelbar in der Stille des Friedhofs, obwohl dieser sehr stadtzentral angelegt ist.

Seit dem Jahre 2002 verfügt der Friedhof neben den Ruhekammern über vier Abschiedsräume. In diesen Räumen können die Angehörigen in würdevoller Weise von ihren Verstorbenen Abschied nehmen.

Für die Besucher unserer Abschiedsräume stehen die unterschiedlichsten Sitzmöglichkeiten bereit, die für Gespräche und zum Verweilen genutzt werden können. Ein Besucher-WC ist neu angelegt worden. Auch für eine größere Anzahl an Personen ist genügend Raum für individuelles Abschiednehmen vorhanden. Für die Angehörigen gibt es einen Aufenthaltsraum, der vor der Trauerandacht in Anspruch genommen werden kann. Hier können sich die engsten Familienangehörigen noch einmal sammeln und die Kapelle dann kurz vor der Trauerfeier betreten.

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Ev. Friedhof Meinerzhagen

Heerstraße 1
58540 Meinerzhagen
02354/65 99

Grabarten

Wahlgräber, Reihengräber, Reihengemeinschaftsgrabstätten (Rasengräber), Urnenbestattungen unter Bäumen

Beschreibung

Auf dem ev. Friedhof werden die Verstorbenen aller Glaubensrichtungen beigesetzt, es finden jährlich etwa 110 bis130 Bestattungen in folgenden Grabarten statt.

Der ev. Friedhof in Meinerzhagen liegt in einem mäßig abfallenden Geländeeinschnitt. Auffallend sind zunächst die großen Rasenflächen und der hohe Anteil an Rasenwegen in den Grabfeldern. Die Hauptwege sind mit Asphalt und Betonpflaster befestigt. Der Friedhof wurde am 23.11.1886 als dritter ev. Friedhof in Meinerzhagen eingeweiht. Die beiden älteren Friedhöfe wurden zuvor stillgelegt. In direkter Nachbarschaft befinden sich der kath. Friedhof und der jüdische Friedhof.

Die Stadt Meinerzhagen betreibt im Ortsteil Valbert-Hunswinkel einen eigenen Kommunalfriedhof. Im Eingangsbereich wurden im Jahre 2004 der neue Verwaltungsbereich und ein Wirtschaftsbereich für die Gärtnerei geschaffen. Die Friedhofskapelle wurde in den 50er-Jahren gebaut und ebenfalls 2004 renoviert. Im hinteren Bereich der Kapelle befinden sich die Aufbahrungs- und Abschiedsräume, die im Jahr 2007 komplett umgebaut wurden. Das unmittelbare Umfeld der Kapelle wurde im Jahr 2013 von hohem Baum- und Strauchbewuchs befreit und im Jahr darauf erhielt die Kapelle einen neuen Anstrich, bei dem auch die Darstellung über der Eingangstür intensiv gereinigt und aufgearbeitet wurde.

Ab dem Jahr 2013 begannen umfangreiche Wegesanierungsmaßnahmen, die etappenweise bis in das Jahr 2015 fortgesetzt wurden. Wasserstellen wurden erneuert und der gesamte Baumbestand wurde gepflegt. Der ursprüngliche Standort der alten Holzkapelle erhielt vermehrt Aufmerksamkeit und es folgte die Errichtung eines Rondells. Die Linden in diesem Bereich wurden aus Sicherheitsgründen auf ihre ursprünglichen Kappungen zurückgesetzt.

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Ev. Friedhof Neuenrade, alt

Friedhofsweg
58809 Neuenrade
02392/506 98 04

Grabarten

Wahlgrab

Beschreibung

Der alte evangelische Friedhof in Neuenrade liegt in Zentrumsnähe im Friedhofsweg und ver­fügt über eine Fläche von 5.500 m².
Dieser Friedhof wurde vor einigen Jahren von der Ev. Kirchengemeinde Neuenrade stillgelegt. Bei einigen wenigen Grabstätten existiert noch das Recht auf eine Bestattung. Dadurch wird der Friedhof frühestens in 50 Jahren geschlossen werden können.

Auffällig an diesem Friedhof ist der hohe Baumbestand im Innenbereich. Bei diesen Bäumen han­delt es sich nicht um heimische Gehölze, sondern um verschiedene Zypressenarten mediterraner Herkunft, die in der Vergangenheit von nutzungsberechtigten Grabstätteninhabern gepflanzt wur­den. Das Wegesystem besteht aus Schotterrasenwegen, die für diesen kleinen Friedhof recht großzü­gig bemessen sind. Die gärtnerische Pflege der Anlage erfolgt durch eigene Mitarbeiter. Auf dem alten Friedhof finden jährlich ca. 2  bis 3 Bestattungen statt.

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Ev. Friedhof Neuenrade, neu

Wilkestraße
58809 Neuenrade
02392/506 98 04

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Gemeinschaftsgrab

Beschreibung

Der neue evangelische Friedhof liegt an der Wilkestraße am Stadtrand von Neuenrade. Er verfügt über eine Fläche von ca. 22.000 m².
Der Friedhofsverband ist der einzige Friedhofsträger in Neuenrade, daher handelt es sich bei die­sem Friedhof um einen sogenannten Monopolfriedhof. Auffällig ist der neue Kapellenbau aus den Jahren 1982 bis 1985, der mit einem Sanitär- und Sargkammerbe­reich ausgestattet ist.

Das Wegesystem besteht hauptsächlich aus Asphalt und Schotterwegen. Auf dem zur Belegung freigegebenen Erweiterungsgelände sind die Hauptwege mit Betonsteinen gepflastert. Der Friedhof liegt an einem Hanggelände, das keine Terrassierung erfordert. Die gärtnerische Pflege der Anlage erfolgt durch eigene Mitarbeiter. Auf dem neuen Friedhof finden jährlich ca. 70 Bestattungen statt.

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Ev. Friedhof Plettenberg-Eiringhausen

Lechteickenweg
58840 Plettenberg
02391/20 89

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Urnenreihengrab, Reihengemeinschaftsgrabanlage für Urnen (Wiese mit Namensschild auf einer Tafel), Reihengemeinschaftsgrabanlage für Erdbestattungen (Wiese mit Namensschild auf einer Tafel)

Beschreibung

Der Friedhof liegt auf einem sonnigen Hanggelände. Die 21.297 m² große Friedhofsfläche ist haupt­sächlich durch Schotter und Asphaltwege erschlossen. Trotz der Hanglage hat man hier auf eine Terrassierung des Geländes verzichtet. Die Grabstätten sind in den Hang eingepasst und teilweise mit Mauern umrandet. Die Hauptzufahrt endet direkt an der Friedhofskapelle auf einem Parkplatz.

Die Pflege- und Bestattungsarbeiten werden durch den Gärtner Guido Paschel aus Plettenberg er­bracht. Er ist auch der Hauptansprechpartner in Friedhofsfragen vor Ort. Jährlich werden hier ca. 40 Bestattungen durchgeführt.

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Ev. Friedhof Plettenberg-Hirtenböhl

Hirtenböhler Weg
58840 Plettenberg
02391/20 89

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Urnenreihengrab, Reihengemeinschaftsgrabanlage für Urnenbeisetzungen, Reihengemeinschaftsgrabanlage für Erdbestattungen, Wahlgemeinschaftsgrabanlage für Urnenbeisetzungen („Urnen-Garten“)

Beschreibung

Der Friedhof Hirtenböhl befindet sich in der Nähe des Innenstadtbereiches und ist mit seinen 28.157 m² der größte evangelische Friedhof in Plettenberg. Das Gelände im unteren Bereich liegt in einer sanften Hanglage. Oberhalb der Friedhofskapelle steigt der Hang stärker an und endet im oberen Bereich in Terrassen.

Das Wegesystem besteht aus Asphalt und gepflasterten Wegen, in den einzelnen Grabfeldern findet man Schotterrasenwege vor. Ein Großteil der Hauptwege ist in den Jahren 2003 bis 2004 erneuert worden. Ein Teil der gärtnerischen Anlage (Wirtschaftshof und ein Reihengrabfeld) ist durch massive Erdbewegungen und Bepflanzungen umgestaltet worden. Durch diese Maßnahmen ist der Gesamteindruck und die Wertigkeit der Friedhofsanlage erheblich verbessert worden. Zusätzlich wurden noch sechs neue Wasserstellen aufgestellt. Die gärtnerische Pflege und Bewirtschaftung der Anlage erfolgt durch die Friedhofsgärtnerei Jenau aus Plettenberg. Auf dem Friedhof befinden sich ca. 5.000 Grabstellen, auf denen jährlich ca. 70 Bestattungen durchgeführt werden.

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Ev. Friedhof Plettenberg-Oestertal

Ebbetalstraße
58840 Plettenberg
02391/20 89

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Reihengemeinschaftsgrabanlage für Urnenbeisetzungen, Wahlgemeinschaftsgrabanlage für Urnenbeisetzungen („Urnengarten“), Urnenkammeranlage (Kolumbarium)

Beschreibung

Der Friedhof Oestertal liegt an einem steilen Hang, sodass die einzelnen Grabreihen in Terrassen angelegt werden mussten. Bedingt durch die Hanglage, gestaltet sich eine Bewirtschaftung sehr schwierig. Auch der Grabaushub bereitet größere Probleme.
Die Fläche des Friedhofs beträgt ca. 14.062 m² bei ca. 2.200 Grabstellen. Der Friedhof teilt sich in drei Bereiche:

Der erste Bereich ist zugleich auch der älteste Teil und befindet sich unterhalb eines Hauptweges, der an der Friedhofskapelle vorbeiführt. Der zweite Teil liegt oberhalb der Friedhofskapelle und steigt bis zum neuen Hauptweg, der vom Parkplatz aus den Friedhof erschließt, an. Den dritten Teil findet der Besucher im oberen Bereich des Friedhofs, bei dem erst kürzlich neue Grabreihen angelegt und mit Winkel­steinen befestigt wurden. Die gärtnerische Pflege und Bewirtschaftung der Anlage erfolgt über die Friedhofsgärtnerei Jenau aus Plettenberg. Auf dem Friedhof finden jährlich ca. 15 Bestattungen statt.

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Ev. Friedhof Plettenberg-Pasel

Psel
58840 Plettenberg
02391/20 89

Grabarten

: Wahlgrab, Urnenwahlgrab, Urnengemeinschaftsgräber

Beschreibung

Der Friedhof liegt sehr ländlich an einem Waldrand mitten in einem Wiesengelände. Die Friedhofs­fläche beträgt etwa 3.500 m². Das Grundstück ist eine Schenkung der Dorfgemeinschaft Pasel. Betreut wird der Friedhof durch den Gärtner Herrn Guido Paschel aus Plettenberg. Er ist auch der Hauptansprechpartner in Friedhofsfragen vor Ort. Im Jahr finden dort ca. 2 Bestattungen aus der Dorfgemeinschaft statt.

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Ev. Friedhof Werdohl Biesenberg


58791 Werdohl
02392/506 98 04

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Urnengemeinschaftsgräber, Gemeinschaftsgrabfeld für Erdbestattungen

Beschreibung

Der Friedhof Biesenberg liegt in einer sanften Hanglage des Werdohler Ortsteils Dresel zwischen Werdohl und Altena. Die Zufahrt erfolgt über eine kleine enge Straße. Der Friedhof befindet sich direkt im Wald und ist somit ei­ner der am ruhigsten gelegenen Friedhöfe unseres Verbandes. Mit seinen 1.500 m² ist er der kleinste Friedhof in Werdohl und verfügt über ca. 100 Grabstellen.

Die gärtnerische Pflege der Anlage erfolgt durch die Gärtnerei Simon in Werdohl. In den letzten Jahren sind umfangreiche Pflegearbeiten durchgeführt worden. Dadurch hat sich der Friedhof zu einem schönen Waldfriedhof entwickelt, dessen Stille und sonnige Lage jeden Friedhofsnutzer zum Verweilen animiert. Auf dem Friedhof finden jährlich zwischen 1 bis 2 Bestattungen statt.

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Ev. Friedhof Werdohl Eveking

Oberer Heide
58791 Werdohl
02392/506 98 04

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Urnengemeinschaftsgräber, Gemeinschaftsgrabfeld für Erdbestattungen

Beschreibung

Der Friedhof Eveking liegt in einer steilen Hanglage des Werdohler Ortsteiles Eveking mitten in ei­nem Wohngebiet.
In den Jahren 2001 bis 2002 sind umfangreiche Renovierungsarbeiten an der alten denkmalge­schützten Kapelle durchgeführt worden. Im Jahre 2003 wurde das Dach der neuen Friedhofskapelle neu gedeckt und konnte trotz der futuristischen Form nach vielen Jahren und ebenso vie­len Versuchen endlich abgedichtet werden.

Ende 2003 und im Jahr 2004 sind einige Mauern zur Abstützung der Grabfeldterrassen erneuert oder neu angelegt worden. Durch diese sehr aufwendigen Arbeiten ist die Attraktivität des gesamten Friedhofs deutlich gestiegen. Mit seinen 15.282 m² ist er der zweitgrößte Friedhof in Werdohl und verfügt über ca. 2.200 Grab­stellen. Auf dem Friedhof finden jährlich zwischen 30 und 50 Bestattungen statt. Die gärtnerische Pflege der Anlage erfolgt seit September 2013 durch eigene Mitarbeiter.

In Fragen zur Grabpflege können Sie sich gerne an unseren zuständigen Gärtnervorarbeiter, Herrn Flor, unter der Telefonnummer 0151/151 312 87 wenden.

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Ev. Friedhof Werdohl Landwehr

Friedhofstraße 63
58791 Werdohl
02392/506 98 04

Grabarten

Wahlgrab, Reihengrab, Urnenwahlgrab, Urnengemeinschaftsgräber, Gemeinschaftsgrabfeld für Erdbestattungen

Beschreibung

Der Friedhof Landwehr liegt an einem lang gezogenen Tal zwischen Werdohl und Neuenrade in ei­ner steilen Hanglage und ist zur Talsohle durch den Landwehrbach begrenzt. Eingerahmt ist der Friedhof von drei Seiten durch ein bewaldetes Landschaftsschutzgebiet.

Mit seinen 37.800 m² ist er der größte Friedhof in Werdohl und verfügt über ca. 3.500 Grabstellen. Die gärtnerische Pflege der Anlage erfolgt durch die Gärtnerei Simon in Werdohl. Auf dem Friedhof finden jährlich zwischen 80 und 100 Bestattungen statt.